Geocaching ist ein weltweites Spiel, das der allseits bekannten Schnitzeljagd ähnelt. Der Begriff ist abgeleitet vom altgriechischen geo (=Erde) und dem englischen cache (=Versteck, geheimes Lager), was die eigentliche Idee des Spiels schon ganz gut beschreibt: Im Grunde genommen geht es darum, irgendwo auf der Welt versteckte Behälter (i.d.R. wetterfeste Dosen) zu finden und deren Fund zu dokumentieren.

Damit die Suche zielgerichtet erfolgen kann (wer will schon immer nur per Zufall über eine Dose stolpern), werden die Caches auf einer entsprechenden Website im Internet veröffentlicht. Wir selbst nutzen dazu geocaching.com (es gibt aber auch weitere Alternativen, auf die wir hier nicht eingehen werden). Für jeden Cache gibt es dort eine eigene Seite, auch Listing genannt, die den Cache beschreibt und (ganz wichtig!) auch den Versteckort genau bezeichnet. Meist werden die Koordinaten direkt angegeben (Traditional Cache), manchmal ist aber auch erst ein Rätsel zu lösen (Mystery Cache), dessen Lösung dann auf die Koordinaten des Versteckes führt. Es können auch Stationen in die Suche eingebaut (Multi Cache) werden, die so schrittweise zum Finale führen.

Damit ist schon mal klar: Man braucht neben dem Zugang zu einer Geocaching-Website auch ein GPS-Gerät, um den Ort des Versteckes aufsuchen zu können. Dort angekommen, will der oft gut getarnte Behälter erst einmal gefunden sein, bevor es ans „Loggen“ gehen kann. Damit ist gemeint, einen Eintrag im „Logbuch“ zu hinterlassen, welches sich im Behälter befinden sollte. Ein entsprechender Eintrag sollte dabei mindestens den Spielernamen und das Funddatum umfassen. Da sich meist kein Stift im Behälter befindet, sollte der Spieler immer einen bei sich haben! Zusätzlich zum „Papier-Log“ wird der Fund dann auch noch auf der Webseite des gefundenen Caches in einem „Online-Log“ vermerkt.

Auch, wenn es sich zunächst um eine recht simple Spielidee zu handeln scheint, die Materie wird schnell komplex und birgt für den Spieler so einige spannende Herausforderungen.

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